Leistungen Übersicht

Hund oder Katze zum Tierarzt zu bringen ist oft mit reichlich Stress verbunden, für Mensch und Tier.

Leider geht in den meisten Fällen kein Weg daran vorbei – ernstzunehmende Diagnostik und entsprechende Therapie ist nur in einer Praxis möglich. Allerdings gibt es sehr wohl tierärztliche Verrichtungen, die zu Hause erledigt werden können. Beispielsweise muss man für allgemeine Untersuchungen, Impfungen oder Fortführungen begonnener Behandlungen nicht notwendigerweise eine Praxis aufsuchen.

Ich arbeite mit zwei Partnerpraxen am Bundesplatz in Berlin und am Schlachtensee in Berlin zusammen. Dort kann – wenn nötig – Problemen näher auf den Grund gegangen werden. Beide Praxen verfügen über jahrelange Erfahrung und ein umfangreiches Leistungsspektrum.

Mein Schwerpunkt liegt dabei auf der tierärztlichen Zahnmedizin.

Katze Haustier putzt sich

Spezialisierung auf folgende Themen

Zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort bieten wir bei folgenden Zahnproblemen Beratung und Hilfe an:

Zahnprobleme bei Hunden

Hund Gebiss Zahnpflege

Zahnprobleme bei Katzen

Katze Gebiss Zahnpflege

Resorptive Läsionen (RL) bzw. Feline odontoklastische resorptive Läsionen (FORL)

Begrifflichkeit

FORL ist eine alte Bezeichnung für diese degenerative Zahnerkrankung bei Katzen. Da dieses Phänomen auch bei anderen Spezies auftraten kann, spricht man heute meist von RL. (Übrigens: Der Begriff „Katzen-Karies“ stammt noch aus einer Zeit, als man kaum Kenntnisse über dieses Problem hatte).

Häufigkeit

Aber egal, wie man es nennt, es ist ein wirklich ernstzunehmendes und weiterverbreitetes Problem bei Katzen. Man geht mittlerweile davon aus, dass mindesten 30 Prozent aller Katzen betroffen sind. Das heißt, jede dritte Katze leidet darunter. FORL ist äußerst schmerzhaft, hat langfristige Folgen für die allgemeine Gesundheit einer Katze und wird häufig spät, oder oft gar nicht entdeckt.

Ablauf

Selbst heute weiß man noch immer nicht sicher, was sozusagen den Startschuss für den Ausbruch dieser Erkrankung gibt. Was man allerdings weiß, ist der Mechanismus der Entstehung. Sogenannte Osteoklasten deren eigentliche Aufgabe der Abbau von Milchzahnwurzeln ist, greifen das Dentin der bleibenden Zähne an und zerstören damit allmählich den Zahnhalteapparat. Natürlich ist dieser Prozess mit starken Schmerzen verbunden. Nur genau das zeigen die Katzen oft nicht, womit das Geschehen unentdeckt bleibt.

Diagnose und Therapie

Zur Diagnosenstellung ist dentales Röntgen unerlässlich. Nur damit sind die typischen Veränderungen an den Zahnwurzeln zu erkennen.

Therapeutisch kommt meist nur die Extraktion des betroffenen Zahnes in Betracht.

Feline chronische Gingivostomatitis (FCGS)

Auch bei der FCGS ist die Ursache noch immer unklar. Angenommen wird, dass der Auslöser eine überschießende Immunantwort ist. Bei der FCGS handelt es sich um eine chronische Entzündung der verschiedenen Schleimhäute der Maulhöhle. Zudem können Kieferknochen und Zahnwurzeln betroffen sein.

Nur Röntgenaufnahmen von Kiefer und Zähnen kann das Ausmaß deutlich machen. Meist müssen auch hier Zähne in den betroffenen Regionen extrahiert werden.